Während die ganze Welt über den Vormarsch der Suchmaschinenoptimierung und dem SEM spricht und diskutiert, zeigen sich viele Branchen in Deutschland noch immer skeptisch. Doch während so manch ein Experte und die eine oder andere Studie auch einen alten Branchenhasen schon überzeugen konnten, werden in der deutschen Gastronomie noch immer bei diesem Thema gern die Schotten dicht gemacht. So gehören sowohl die SEO als auch das SEM noch immer nicht gerade zu den Lieblingsthemen eines gestandenen Gastwirtes und das obwohl man doch auch in der Gastronomie den internationalen Spirit schon längst auf den Herd gelassen hat. Immerhin kommt in deutschen Gaststätten schon längst nicht mehr nur die bürgerlich deutsche Küche auf den Teller. Man mag es exotischer, vielseitiger und nun einmal auf offener. Diesem Trend steht die Verschlossenheit gegenüber dem Internet, dem Medium schlechthin, gegenüber. Doch warum eigentlich? Genau dieser Frage wollen wir in diesem Beitrag näher auf den Zahn fühlen.

Web und Gastronomie – ein ewiger Feind?

Wenn es um das Internet geht, gehören die meisten Vertreter der deutschen Gastronomie nicht gerade zu den offensten Gesprächspartnern. Bis heute gibt es nur wenige Restaurants, Kneipen und Cafés, die die Möglichkeiten des modernen Mediums nutzen. Während sich weltweit ein ganz anderer Trend zeigt, scheinen die deutschen Gastwirte nicht mit den vorhandenen Optionen umgehen zu können. Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing sind für die meisten Gastronomen bis heute ein Fremdwort und gehören nicht gerade zu den Themen, über die man gern nachdenkt. Immerhin verursachen sie Kosten. Der mögliche Erfolg, der dadurch winkt, scheint kaum als Argument zu gelten. Umso erschreckender ist es, dass die Gastronomie auf Bundesebene trotz massiver Umsatzeinbrüche noch immer an den klassischen Formen festhält. Der Mut Neuland zu betreten, fehlt in den meisten Betrieben noch immer.

Grenzen brechen

Dabei scheint zwischen Gastronomie und Internet eine erhebliche Mauer zu stehen. Auch wenn die meisten Gastronomen das Web nutzen, um sich über neue Angebote zu informieren, präsentieren sie ihren eigenen Betrieb nur selten über das Medium. Internetseiten von Restaurants können nur selten überzeugen und hinterlassen einen doch eher kargen Eindruck. Zudem mangelt es den meisten Seiten an einem ansprechenden Ranking. Obwohl die  Gastronomie in Sachen Web 2.0 und Social Media mehr und mehr in Zugzwang gerät, scheint an genau dieser Position der Bedarf an Aufklärungsarbeit zu bestehen. So lang ein Gastronom nicht versteht, welche Vorteile ihm SEO und SEM bringen, wird er kaum Geld in diese Dienstleistungen investieren. Dadurch wird einmal mehr deutlich, dass es wohl beiden Branchen an der richtigen Kommunikation noch immer mangelt.

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