Touristikseiten sind aus dem Internet in Form von Webseiten der Reiseveranstalter und Vergleichsportalen nicht mehr wegzudenken. Doch obwohl ein Großteil der Verbraucher bei der Urlaubsplanung zunächst auf das Internet zurückgreift, verpassen viele Reiseportale ihre eigentlichen SEO-Chancen. Wie aus einer aktuellen Untersuchung hervorgeht, haben viele Reiseportale auch weiterhin einen erheblichen Nachholbedarf bei der Suchmaschinenoptimierung. Insgesamt wurden in der Studie, die von SoQuero durchgeführt wurde, 28 Reiseportale auf den Prüfstand gestellt. Dabei zeigen die aktuellen Ergebnisse deutlich, dass längst nicht alle diese Portale die geltenden SEO-Standards auch tatsächlich sauber umsetzen können. Viele verpassen damit erhebliche Chancen und die Gelegenheit, möglichst früh im Entscheidungsprozess einen Platz zu finden. Obwohl sicherlich auch den Reiseportalen die Chancen der Suchmaschinenoptimierung bewusst sind, haben die großen Touristik-Player bislang noch nicht alle Hausaufgaben machen können.

Aktivitäten halten sich in Grenzen

Die aktuelle Analyse zeigt, dass sich vor allem in einzelnen Bereichen die Aktivitäten in Grenzen halten. So wird durch die Ergebnisse deutlich, dass die großen Touristik-Player ihre Hausaufgaben bislang noch nicht gemacht haben. Vor allem in einzelnen Bereichen lassen sich deutliche Defizite ausmachen. Die Anbieter, die Google in Zukunft als wichtige Traffic-Quelle nutzen möchten, sollten sich bereits in naher Zukunft sowohl um Rich Snippets als auch um die Social Search bemühen und sich mit Maßnahmen dieser Art intensiv auseinandersetzen. Dabei zahlt sich Schnelligkeit für die Unternehmen in der Tat aus. Diejenigen, die jetzt schnell agieren, haben die Möglichkeit direkt zu den Wettbewerbern aufzuschließen. Die Schwachstelen, die viele Reiseportale aufweisen, sind im Grunde durchaus überraschend. So besitzt beispielsweise nur rund ein Drittel der Reiseportale eine eigene XML-Sitemap. Über eine solche Sitemap kann Suchmaschinen der Aufbau der eigenen Webseite mitgeteilt werden. Darüber hinaus zeigt sie auch an, welche URLs letzten Endes indiziert wurden.

Schwachstellen deutlich zu erkennen

Die Schwachstellen sind bei den Touristik-Seiten deutlich zu erkennen. So nutzen insgesamt 40 Prozent der Seiten keine 404-Fehlerseite. Durch eine solche Seite werden die Nutzer wieder zurückgeleitet, wenn sie eine URL aufrufen, die nicht existent ist. Recht gut aufgestellt sind die Portale dagegen bei der Suchmaschinenoptimierung von Bildern. So greifen insgesamt acht von zehn Anbietern bei den eigenen Bildern auf das ALT-Tag zurück. Reiseanbieter und Vermittler sind ebenso im Bereich des Contents überraschend gut aufgestellt. Beinahe alle untersuchten Portale sind mit einem Meta-Titel versehen. Darüber hinaus werden Überschriften von der Mehrheit der Portale mit dem HTML-Tag gekennzeichnet. Defizite machen sich dagegen wieder bei Blogs breit, die nur die Hälfte der Portale besitzen.

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