Immer wieder setzen sich Studien mit den Entwicklungen im Online-Werbemarkt auseinander. Trotz unterschiedlicher Trends lassen sich im Bereich der Internetwerbung auch deutliche Gemeinsamkeiten erkennen. Seit Jahren kann die Onlinewerbung in weiten Teilen auf eine positive Entwicklung verweisen. Nahezu alle Bereiche des Online-Werbemarkts können langfristig zulegen. Dabei gelingt es dem Internet als Werbeplattform immer deutlicher andere Werbemedien zu verdrängen oder auch gegenüber diesen aufzuholen. Der IAB-Europe hat sich in einer aktuellen Studie umfangreich mit den Entwicklungen des Online-Werbemarkts im vergangenen Jahr auseinandergesetzt. Dabei zeigt die Studie einmal mehr, dass sich die Internetwerbung weiter im Aufwind befindet und in der Gunst der Unternehmen zulegen kann. Doch die Studienergebnisse halten auch manch eine Überraschung bereit. Grund genug für uns, sich diese Studie von IAB-Europe einmal genauer anzuschauen.

Bannerwerbung legt deutlich zu

Die Studienergebnissen sind vor allem in einzelnen Bereichen doch überraschend. So hat IAB-Europe ermittelt, dass 2010 die Bannerwerbung deutlich im Aufwind war. Gemeinsam mit vergleichbaren Werbeformen hat sie auf dem Online-Werbemarkt in Europa deutlich an Boden gewinnen können und kehrte zudem auf den Wachstumspfad zurück. Damit trägt sie aktiv zum Aufschwung der Werbung im Internet bei. Hingegen mussten sich die Suchmaschinen unter Berücksichtigung dieser Entwicklung hinter der Bannerwerbung einreihen. Die klassische Onlinewerbung mit Bannern konnte im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 21 Prozent erreichen. Damit hat sie die Stagnation aus 2009 hinter sich gelassen. Auch die Werbung in Suchmaschinen konnte 2010 erneut an Boden gewinnen. Hier wurde der Studie zufolge ein Wachstum in Höhe von rund 15 Prozent erzielt. Anhand der Zahlen wird deutlich, dass die Suchmaschinenwerbung in Sachen Wachstumsraten deutlich hinter der Bannerwerbung liegt.

Werbemarkt im Internet gewinnt weiter

Doch auch der gesamte Werbemarkt im Internet hat 2010 erneut an Boden gewinnen können. So hatte dieser der Studie zufolge einen Gesamtwert von 17,7 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag er hingegen noch bei 15,3 Milliarden Euro. Das stärkste Wachstum wurde auf europäischer Ebene in den Ländern Russland und Tschechien verzeichnet. Russland erreichte ein Plus von 27 Prozent. In der Tschechischen Republik belief sich der Zuwachs noch auf 24 Prozent. Das schwächste Wachstum verzeichnete hingegen Frankreich im vergangenen Jahr. Das Land erreichte im Vergleich zum Vorjahr lediglich ein Plus von sieben Prozent. Trotzdem erzielten Frankreich, Deutschland und Großbritannien im vergangenen Jahr das meiste Werbegeld im Internet. Diese Märkte erreichen gemeinsam mit Italien, Spanien und den Niederlanden insgesamt drei Viertel des gesamteuropäischen Umsatzes. In den USA belief sich das Werbevolumen auf 19,6 Milliarden Euro.

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