Suchmaschinenmarketing ist in Deutschland bekanntlich auf dem Vormarsch. Das wissen nicht nur Profis wie wir, sondern auch Experten, die sich mit Werbemaßnahmen verschiedenster Art auseinandersetzen. Die Zahl der Unternehmen, die über SEM Kundengewinnung betreibt, steigt sukzessive. Umso enttäuschender und überraschender sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie, die vom Marktforschungsunternehmen Opinion Research Corporation veröffentlicht wurden. Nach diesen Ergebnissen muss sich das SEM gegenüber anderen Werbemaßnahmen geschlagen geben. Was es mit den Ergebnissen auf sich hat und vor allem welche Position das Suchmaschinenmarketing in der Studie einnimmt, möchten wir in diesem Beitrag klären. Immerhin muss sich das SEM deutlich der verpönten Schleichwerbung geschlagen geben.

Versteckte Markenbotschaften überzeugen durch Effektivität

In einer umfangreich gestalteten Studie ging das US-amerikanische Marktforschungsinstitut auf die Wirkung von Schleichwerbung gegenüber anderen Onlinewerbeformen ein. Die Ergebnisse, die dabei ermittelt wurden, dürften auch so manch einen gestandenen Profi überraschen. Demnach ist Schleichwerbung für ein Unternehmen immerhin wesentlich effektiver als das Suchmaschinenmarketing. Dabei schneiden insbesondere versteckte Markenbotschaften sehr gut ab. Werden Markennamen in einem journalistischen Beitrag genannt, animieren sie die Zielgruppe zum Kauf. Dass es sich dabei um die meist so verpönte Schleichwerbung handelt, scheint die Verbraucher kaum zu interessieren. Überraschender ist jedoch, dass bereits die Nennung eines Markennamens ausreicht, um Menschen zum Kauf zu bewegen. Im Rahmen der Umfrage des Marktforschungsunternehmens gaben immerhin 70 Prozent aller Befragten zu, dass die versteckten Werbebotschaften in Texten das eigene Kaufverhalten durchaus beeinflussen. Befragt wurden Frauen und Männer im Alter von 25 bis 34 Jahren.

SEM muss sich geschlagen geben

Wirft man einen Blick auf die Ergebnisse zum SEM und der E-Mail-Werbung wird deutlich, dass sich beide Onlinewerbeformen der Schleichwerbung schlichtweg geschlagen geben müssen. Während noch 51 Prozent zugaben, dass ihr Kaufverhalten durch das E-Mail-Marketing beeinflusst wird, liegt das SEM mit gerade einmal 41 Prozent weit dahinter. Wesentlich schlechter schnitten des Weiteren Bannerwerbung und Pop-up-Anzeigen ab. Bannerwerbung beeinflusst nur bei 28 Prozent der Befragten das eigene Kaufverhalten. Die Pop-up-Werbeanzeigen sprechen sogar nur 19 Prozent an. Von den Pop-up-Werbemitteln scheinen sich die meisten User eher gestört zu fühlen. Infolge dessen schenken sie den Anzeigen auch nur eine geringe Aufmerksamkeit. Banner scheinen sich hingegen für viele bereits zur Selbstverständlichkeit entwickelt zu haben, sodass sie auch diesen Werbemitteln kaum mehr Aufmerksamkeit schenken. Auch wenn die Schleichwerbung bei Experten nicht gerade auf Begeisterung stößt und immer wieder in der Kritik steht, wird anhand der aktuellen Ergebnisse deutlich, dass sie überaus effektiv ist.

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