Ohne Zweifel wird die Social Media 2011 im Fokus zahlreicher Themen stehen. Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial der sozialen Netzwerke und versuchen von diesem zu profitieren. Auch der Deutsche Medienkongress setzte sich bei seiner dritten Ausgabe mit der Thematik auseinander. Dabei sind es nicht nur die Möglichkeiten, die im Fokus der Experten stehen, sondern es ist auch die wachsende Nachfrage nach entsprechenden Strategien. Obwohl viele Unternehmen mittlerweile auf die Social Media setzen, mangelt es in zahlreichen Betrieben weiterhin an konkreten Strategien. Gerade in Deutschland wird in vielen Bereichen noch immer recht unbedacht mit der Social Media umgegangen. Bei Diskussionen um die sozialen Netzwerke lassen sich dabei stets zwei Seiten erkennen. Zum einen handelt es sich dabei um die, die auf die Social Media schwören und zum anderen um die, die in den sozialen Netzwerken nicht mehr als einen Hype sehen.

Meinungen gehen auseinander

Beim 3. Deutschen Medienkongress in Frankfurt gingen die Meinungen in Sachen Social Media durchaus weit auseinander. Während Stefan Tweraser, Google Country Director Deutschland, die Unternehmen dazu aufforderte, nicht so zaghaft zu agieren, sind die Worte von Scoot Woods (Facebook) ein wenig verhaltener. So erklärte er im Rahmen des Deutschen Medienkongresses, dass sich Unternehmen langsam an die neuen Möglichkeiten herantasten sollten. Doch welche Strategie ist nun die richtige Variante? Zweifelsohne dürften sich bei dieser Frage die Gemüter streiten. Jedoch sollte nicht vergessen werden, dass die Erfolge in der Social Media nun einmal vom Vorgehen der Unternehmen abhängig sind und gerade an dieser Stelle lassen sich sehr deutliche Unterschiede erkennen. Sicherlich gehen die sozialen Netzwerke mit beachtlichem Potenzial einher, jedoch können sie nur dann die gewünschten Erfolge bringen, wenn sie sich zum einen in die Kommunikationspolitik eines Betriebs einfügen und zum anderen individuell betrachtet werden. Insbesondere letzteres erfordert jedoch eine entsprechende Strategie.

Social Media nicht die einzige Lösung

Die Mehrzahl der großen Konzerne ist längst in den sozialen Netzwerken aktiv und versucht durch Markenfans den eigenen Erfolg zu erhöhen. Doch was sich im ersten Moment doch recht einfach anzuhören scheint, vergessen viele. So erklärte Thomas Voigt, Kommunikationschef bei Otto, auf dem Deutschen Medienkongress, dass Hersteller von Markenartikeln nicht zwangsläufig in Richtung Social Media gehen müssen. In vielen Unternehmen wird die Social Media noch immer als eigenständiger Bereich betrachtet. Allerdings könnte sich gerade das zu einem entscheidenden Fehler entwickeln. Fakt ist, dass die einzelnen Bereiche der Kommunikationspolitik durch die sozialen Netzwerke enger zusammengetrieben werden.

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