Das Online Marketing konnte im vergangenen Jahr alles in allem wieder eine überaus positive Entwicklung bewältigen. Angenehme Wachstumsraten, neue Möglichkeiten und aktuelle Trends sorgten dafür, dass sich Unternehmen immer intensiver mit den Möglichkeiten des Online Marketings auseinandergesetzt haben. Diese Entwicklung wird sich sicherlich auch im gerade begonnenen Jahr fortsetzen. Schon jetzt scheint auf breiter Ebene festzustehen, dass Unternehmen in weiten Teilen dazu bereit sind, mehr Geld für das Online Marketing bereitzustellen. Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend bei der Social-Media-Werbung, die nach einem Report von Efficient Frontier und Context Optional derzeit deutlich an Boden gut machen kann. Für die Fan-Generierung sind Unternehmen bereit, die Social-Media-Budgets aufzustocken. Zu diesem Ergebnis kommt der Global Digital Marketing Performance Report des letzten Quartals des vergangenen Jahres.

Eigene Budgets für Social Media

Immer mehr Unternehmen sind aber zugleich dazu bereit, für einen Social-Media-Kanal eigene Budgets bereitzustellen und einzusetzen. Damit sollen die Maßnahmen, die in Verbindung mit diesem Kanal eingesetzt werden, nicht aus den anderen Budgets des Online Marketings gespeist werden. Damit gewinnt die Facebook-Werbung auch in Deutschland zunehmend an Gewicht. Die Bereitschaft und Strategie der Unternehmen scheinen dabei aufzugehen. Im Durchschnitt erreichen Unternehmen mit Markenartikeln Erhebungen zufolge einen Fanzuwachs in Höhe von rund neun Prozent. Dabei handelt es sich bei diesem Wert um die  Zuwachsrate im Monat.

Ausgaben für SEM steigen

Im vierten Quartal 2011 sind die Ausgaben für das Suchmaschinenmarketing deutlich gestiegen. Dafür waren vor allem die erheblich gestiegenen Budgets des Retail Sektors verantwortlich. Die Ausgaben für das SEM wuchsen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im vergangenen Jahr in den USA um beeindruckende 14 Prozent. Die Einzelhandelsbranche gab auf Basis des Jahresquartalsvergleichs im vierten Quartal des letzten Jahres rund 18 Prozent mehr für die Suchwortwerbung aus. Die Mehrausgaben für das SEM werden im Quartalsvergleich noch deutlicher. So wurden vom dritten zum vierten Quartal des letzten Jahres etwa 40 Prozent mehr Budget für das Suchmaschinenmarketing von Seiten der Unternehmen zur Verfügung gestellt. Damit handelt es sich bei dem SEM auch weiterhin um den wichtigsten digitalen Kanal. Die Kosten pro Klick sind parallel jedoch um durchschnittlich etwa fünf Prozent gesunken. Als Grund muss dabei unter anderem eine signifikante Verschiebung der Budgets angesehen werden. Im vierten Quartal 2011 erreichten die Ausgaben für die Mobile Suchwortvermarktung einen Anteil von etwa sieben bis acht Prozent bei den Gesamtausgaben für das SEM. Der Anteil im vierten Quartal des Jahres 2010 lag dagegen nur bei zwei Prozent.

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