Online Shops müssen, um sich dauerhaft halten zu können, immer wieder auf neue Trends reagieren. Doch dass das im ersten Moment einer Hetzjagd mit neuen Angeboten, Weiterentwicklungen und Änderungen bei Google gleicht, macht für viele Shopbetreiber die tägliche Arbeit so spannend. Eine aktuelle Studie zeigt, dass es dabei vor allem auch weiterhin die organischen Suchergebnisse sind, die im E-Commerce doch für einen beachtlichen Teil des Traffics verantwortlich sind. Dabei zeigt die Studie, die aktuell insgesamt 178 Online Shops untersucht hat, aber auch, dass sich Google AdWords längst nicht für jeden lohnt. Zu diesem Ergebnis ist Aufgesang Inbound Online Marketing im Rahmen der aktuellen Untersuchung gekommen. Dabei besinnen sich viele Shopbetreiber aus Überzeugung auf Google AdWords und versuchen dadurch, möglichst viel Traffic auf die eigene Webseite zu locken.

Organische Suchergebnisse vorn

Der aktuellen Studie zufolge liegen organische Suchergebnisse an dieser Stelle auch weiterhin vorn. Sie liefern den Online Shops noch immer den meisten Traffic. Überraschend ist die Entwicklung von Google+. Googles soziales Netzwerk hat demnach mit Blick auf Online Shops zuletzt deutlich an Relevanz zulegen können. In der aktuellen Studie wurden die 178 Shops hinsichtlich der Bereiche Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing  und Social Media auf den Prüfstand gestellt. Nach wie vor haben den Ergebnissen zufolge die organischen Suchergebnisse die meisten Kunden in den Shop locken können. Sie kommen demnach auf insgesamt 76 Prozent. Bei den Universal-Search-Ergebnissen haben vor allem einzelne Branchen überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen können. Dazu gehören die Branchen Büroausstattung, Möbel und Heimwerker. Auch der Bereich der Tiernahrung kam an dieser Stelle noch auf acht Prozent. Medien verbuchten insgesamt sieben Prozent. Im vergangenen Jahr sank dagegen der Traffic, der über Google AdWords erzielt wurde, branchenübergreifend um insgesamt ein Drittel. Demnach liegt er jetzt nur noch bei 17 Prozent.

Einzelne Branchen bilden Ausnahmen

Auch hier sind es vor allem einzelne Branchen, die Ausnahmen bilden. So gibt es noch immer einige Branchen, denen es über stark bezahlte Anzeigen gelingt, allerhand Besucher in den eigenen Shop zu locken. Hierbei handelt es sich vor allem um Shops, die aus den Branchen Komplettsortiment, sowie Kleidung und Elektronik stammen. Einen deutlichen Rückgang mussten an dieser Stelle jedoch Kosmetikprodukte, sowie der Heimwerkerbedarf hinnehmen. Auch bei den Arzneimitteln ging der AdWords-Traffic mit einem Minus von 14 Prozent deutlich zurück. Das Social-Media-Marketing erwies sich im letzten Jahr vor allem für einzelne Händler als sehr erfolgreich. Sie waren in erster Linie in den Bereichen Büroausstattung, Arzneimittel, Kosmetik und Möbel zu finden.

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