Der Werbemarkt hat zwei schwierige Jahre hinter sich. Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise musste der Markt mehr als einmal schwere Einbrüche hinnehmen. Doch 2011 wird sich die Lage entspannen. Experteneinschätzungen zufolge sind die Vorzeichen für den Werbemarkt im kommenden Jahr vielversprechend. Allerdings wird es wohl auch zu einigen Verschiebungen kommen. Bereits in den vergangenen Wochen haben wir von dem starken Wachstum der Internetwerbung berichtet. Dieses wird sich 2011 fortsetzen können. Dabei ist zu erwarten, dass die Internetwerbung erneut an Gewicht gewinnen kann. Dass dies zum Verlust bei anderen Werbeformen beiträgt, ist selbstverständlich. Mediaagenturen und Vermarkter rechnen damit, dass der Werbemarkt im kommenden Jahr ein Wachstum von 5 Prozent erreichen kann. Dabei soll vor allem die Online-Werbung zu dem beachtlichen Wachstum beitragen können.

Online-Werbung weist Tageszeitungen in Schranken

Eines ist sicher, die Online-Werbung gewinnt auch weiterhin an Fahrt. Im kommenden Jahr soll das Wachstum der Internetwerbung so beachtlich sein, dass sie die Tageszeitungen verdrängen kann. Demnach würde das Internet in Sachen Werbung die zweitstärkte Gattung einnehmen. Der Trend bei den Tageszeitungen würde sich hingegen fortsetzen. Sie haben bereits seit einiger Zeit mit Verlusten zu kämpfen. Doch nicht nur die klassischen Formen der Online-Werbung sollen an Gewicht gewinnen. Auch die Social Media soll zu dem eigenen Wachstum beitragen können. Dafür könnten in erster Linie die Investitionen sorgen. Diese sollen im Bereich der Social Media im kommenden Jahr stark zulegen können. Dies würde dem allgemeinen Trend entsprechen. Immerhin erkennen immer mehr Unternehmen, welches Potenzial mit den sozialen Medien einhergeht. Doch der Aufschwung wird nicht nur für höhere Investitionen sorgen, sondern auch für steigende Preise. So wird aktuell damit gerechnet, dass die Preise für Online- und TV-Werbung im kommenden Jahr kräftig zulegen werden.

Werbe-Markt droht Währungskrise

Doch obwohl die Aussichten auf den Werbemarkt 2011 zweifelsohne positiv sind, könnte die Branche mit einem neuen Problem konfrontiert werden. So rechnen Experten mit der Entstehung einer Währungskrise im nächsten Jahr. Um diese zu vermeiden, werden Forderungen der Branche nach einer einheitlichen Währung laut. Sie beziehen sich aber nicht nur auf die Internetwerbung, sondern auch auf die Investments in den Bereichen der Social Media. So soll bereits im nächsten Jahr Währungsklarheit in Sachen Bewegtbildwerbung und Social Media herrschen. Doch unabhängig von dem starken Wachstum der Internetwerbung, darf auch weiterhin damit gerechnet werden, dass sich die traditionellen Medien als starke Gegenspieler behaupten werden. Inwieweit sie sich jedoch durchsetzen können, bleibt in jedem Fall abzuwarten.

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