Für Online Händler ist das Online Marketing ein Bereich, mit dem sie sich zwangsläufig auseinandersetzen müssen. Nur wenn es ihnen gelingt in diesem Segment auf verschiedene Aktivitäten zu setzen, können sie sich mit dem eigenen Online Shop gegenüber der Konkurrenz durchsetzen oder zumindest stark positionieren. Das Online Marketing hat in den vergangenen Jahren deutlich an Komplexität gewonnen und ist an verschiedenen Maßnahmen und Strategien reicher geworden. Dadurch können auch die Online Händler auf ganz verschiedene Maßnahmen und Lösungen zurückgreifen. Doch wie eine aktuelle Umfrage zeigt, konzentrieren sich die Online Händler in Deutschland auch weiterhin in erster Linie doch auf klassische Maßnahmen. So steht bei ihnen das Suchmaschinenmarketing weiterhin hoch im Kurs. Die Studie zeigt letzten Endes aber auch, dass sich die Online Händler durchaus bewusst sind, dass sie verschiedene Werbemaßnahmen nutzen müssen, um die eigenen Umsatzziele realisieren zu können.

Online vorn

Bei den Online Händlern überwiegen die Online-Maßnahmen. Dagegen stehen die Offline-Möglichkeiten, die sich in Sachen Werbung bieten, nur an zweiter Stelle. Dazu gehören beispielsweise Haushaltswerbung und Kataloge. Das Suchmaschinenmarketing steht bei den Online Händlern auch weiterhin an erster Stelle und wird nach den Ergebnissen von dem ECC-Konjunkturindex des IFH Köln im Juni am häufigsten eingesetzt. Demnach erklärten rund 60 Prozent der Online Händler, dass sie bereits in SEM investiert haben. An zweiter Stelle liegt schließlich die Präsenz auf Preisvergleichsseiten. Der dritte Platz geht an Newsletter, die ebenfalls ein beliebtes Marketinginstrument sind. Nur rund 20 Prozent der befragten Händler setzen dagegen die klassischen Online-Werbe-Banner ein.

Nur wenig Offline Werbung

Die Online Händler konzentrieren sich auf die Internetwerbung. Sie betreiben nur selten und wohl auch nur zurückhaltend Offline Werbung. Insgesamt 15,5 Prozent erklärten, dass sie in ihren Werbemix auch Print-Anzeigen integrieren. Aktuell wird TV-Werbung lediglich von 1,3 Prozent der ECC-Konjunkturindex-Teilnehmer eingesetzt. Ein Grund dafür mögen sicherlich an dieser Stelle die doch hohen Kosten sein. Sie liegen immerhin deutlich über dem Niveau von alternativen Werbeformen. Der Vergleich mit den Antworten der Online-Shopper belegt letzten Endes aber auch, dass sich die Investitionen in diesem Bereich doch als durchaus lohnenswert bezeichnen können. So erklärten rund 40 Prozent der Online Shopper, dass sie durch TV-Werbung schon einmal auf einen Online Shop aufmerksam wurden. Bei fast jedem Dritten haben aber auch Kataloge und Haushaltswerbung schon einmal die gewünschte Aufmerksamkeit erregen können. Damit scheint ein gelungener Mix zwischen online und offline durchaus empfehlenswert zu sein.

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