Während sich Deutschland noch immer mit dem Linkkauf und der Einhaltung der Google Richtlinien auseinandersetzt, bietet Google seinen Nutzern in diesen Tagen einen besonderen Service. So ermöglicht es der Internetkonzern künftig Suchergebnisse zu blockieren. Doch bevor dieses Angebot wieder zu neuen Debatten in der Suchmaschinenoptimierung und deren Trends führt, sei vorweggenommen, das eben dies nur mit dem Browser Google Chrome möglich ist. Mit dieser Blockademöglichkeit sagt Google Preisvergleichsseiten, Personensuchmaschinen und Auktionsplattformen einmal mehr den Kampf an. Sehr praktisch ist, dass der Nutzer selbst entscheiden kann, welche Seiten er für die Suchergebnisse sperren lassen möchte. Fakt ist jedoch auch, dass die neue Funktion von Google Chrome vor allem mit Blick auf die Betreiber der Seiten nur wenig Vorteile im Petto hat. Grund genug, um sich eben genau dieses Angebot einmal genauer anzuschauen.

Erweiterung im Google-Browser Chrome

Immer mehr Nutzer sind von irrelevanten Suchergebnissen genervt. Gerade Preisvergleichsseiten, Auktionsplattformen und Personensuchmaschinen schaffen es immer öfter dank SEO und SEM auf die vorderen Positionen. Dass dies aus Sicht des Nutzers nicht zwingend angenehm sein muss, ist verständlich. Aus diesem Grund bietet der US-Konzern Google bei seinem Browser Chrome eine neue Funktion, mit der eben genau diese Seiten blockiert werden können. Demnach werden diese bei Suchanfragen aller Art nicht mehr in den Suchergebnissen angezeigt. Das Blockieren von Suchergebnissen ist erst möglich, wenn die Personal Blocklist installiert wurde. Per Mausklick kann der Nutzer dann festlegen, welche Suchergebnisse ihm nicht mehr gezeigt werden sollen. Mit dem Verschieben in diese Blocklist werden alle Inhalte dieser Domain blockiert. Der Nutzer kann die Blockade jederzeit rückgängig machen und so verschiedene Webseiten wieder für die Suchergebnisse zulassen.

Google sammelt neue Informationen

Wer jedoch der Meinung ist, dass lediglich der Nutzer von eben dieser Erweiterung profitiert, täuscht sich gewaltig. Auch Google hat von dieser Blockade-Möglichkeit seinen Nutzen. Immerhin werden die Informationen, die über die gesperrten Websites durch die Funktion gesammelt werden, direkt an Google übermittelt. Google will die Informationen nutzen, um diese in die eigenen Suchergebnisse einfließen zu lassen. Demnach werden sie nicht nur bei der Bewertung der Suchergebnisse eine Rolle spielen, sondern auch bei der Reihenfolge dieser. Einmal mehr drängt sich beim Blick auf die Blocklist der Gedanke auf, dass Google mit neuer Kraft in den Kampf gegen irrelevante Suchergebnisse startet. Ob die Funktion jedoch die Masse an Informationen liefern wird, die sich Google erhofft, bleibt abzuwarten. Allerdings schafft es Google damit einen neuen Ansatz zu realisieren.

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