In Sachen Suchmaschinen liegt Google ganz klar vorn. Bis heute kann keine andere Suchmaschine dem US-Giganten beispielsweise in Deutschland das Wasser reichen. Längst hat sie sich zu einem Synonym für Suchmaschinen entwickeln können. Wer sich der Suche im Internet widmet, der googelt. Doch nicht nur hierzulande, sondern auch in vielen anderen Ländern weltweit liegt sie vorn. Dabei geht der Erfolg in vielerlei Hinsicht nicht ohne Kritik einher. Häufig wird dem Konzern vorgeworfen, dass es die eigenen Angebote bevorzuge. Die Suchmaschine bemüht sich immer wieder darum, diese Vorwürfe zurückzuweisen und zu widerlegen. Seit kurzer Zeit integriert Google in der Bundesrepublik beispielsweise Medienboxen, in denen News, Bilder und Videos ebenso gezeigt werden wie Shopping-Ergebnisse und Landkarten. Doch auch eben jene Medienboxen sind im Web nicht unumstritten, denn während in ihnen der Anteil der Nachrichten weiter zulegen kann, zeigt sich, dass fremde Shopping-Sites von dem Dienst an sich immer seltener angezeigt werden.

Kräftige Bewegungen

Die Medienboxen mit unterschiedlichen Informationen werden bereits seit 2007 angezeigt. In den letzten Jahren wurden sie kontinuierlich weiterentwickelt und angepasst. Dabei zeigen sich mit Blick auf die Universal Search, dass es 2012 durchaus zu kräftigen Bewegungen kam. Dabei konnte die Nachrichtenanzeige in der zweiten Jahreshälfte deutlich zulegen. Hingegen wurden im gleichen Zeitfenster die fremden Shoppingseiten immer seltener eingeblendet. Dies ist einer der Kernergebnisse einer Analyse, die jüngst von Searchmetrics durchgeführt wurde. Für die Analyse wurden mehrere Millionen Keywörter untersucht, die von Nutzern für die Suche in Anspruch genommen wurden. Der Anteil der Suchtrefferseite, die mit einer Medienbox ausgestattet waren, ist im Verlauf des Jahres 2012 beachtlich gesunken. Lag sie ursprünglich bei 77 Prozent, machte sie schließlich nur noch 70 Prozent aus.

Anstieg um mehr als 100 Prozent

Bei den Medienboxen konnte die Nachrichtenpräsenz deutlich zulegen. Sie stieg zeitweise um über 100 Prozent an. Damit kann davon ausgegangen werden, dass der US-Konzern den Nachrichtenseiten im Jahresverlauf offenbar versuchte mehr Besucher zuzuführen. Doch diese Entwicklung setzte sich nicht nur hierzulande durch, sondern zeigte sich beispielsweise auch in den USA. In ihr waren dabei im Laufe des Jahres auch immer mehr unterschiedliche Newsanbieter zu sehen. Dabei scheint der Konzern zu versuchen, auch kleineren Anbietern zusehends eine Chance einzuräumen, dass deren News in den Medienboxen prominent angezeigt werden. In der Medienintegration haben sich demnach prozentuale Änderungen durchsetzen können.

 

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