In diesen Tagen sorgt in der SEO und SEM Branche eine ganz neue Meldung für Aufsehen, die natürlich auch zu uns vorgedrungen ist. Aus diesem Grund möchten wir in diesem Beitrag gemeinsam mit euch einen kleinen Exkurs wagen. Dabei geht es um ein Thema, das im Grunde nicht direkt die Suchmaschinenoptimierung betrifft, aber immer deutlicher in diesen Bereich gezwängt wird. Sicherlich habt ihr in den vergangenen Tagen bereits von der Content-Sperre gehört, die in diesen Tagen von zahlreichen deutschen Verlagen angekündigt wird. Nun äußern sich erstmals Experten aus SEO und SEM zum Thema und warnen vor allem vor den Folgen, die dadurch entstehen und die auf die Verlage zukommen werden.

Content-Sperre ist riskant

Dabei lässt sich seit langem einmal wieder eine gewisse Einigkeit in Deutschland erkennen. Immerhin sind sich die Experten der SEO sicher, dass die angekündigte Content-Sperre von den Verlagen erhebliche Folgen und Risiken nach sich ziehen wird, die von diesen letztlich auch nicht abgedeckt werden können. In den vergangenen Wochen kündigte der Medienmogul Rupert Murdoch an, dass er die Inhalte seiner Seiten des eigenen Verlages künftig für die Suchmaschinen sperren lassen möchte. Dies soll vor allem für den Gigant Google gelten. Dadurch soll erreicht werden, dass Contentklau und Missbrauch der Verlagsinhalte minimalisiert werden können. Doch während die Content-Sperre zunächst auf eine gewisse Zustimmung zu stoßen schien, zeigt sich nun ein anderes Bild.

Murdoch steht unter Beschuss

Demnach sind sich die Experten einig, dass Murdoch auf Dauer mit dieser Content-Sperre nicht bestehen kann. Durch das fehlende Ranking der Inhalte in den Suchmaschinen würde den Seiten ein hohes Volumen an Traffic entgehen und diesem kann auch durch besondere Vereinbarungen mit Bing nicht vorgebeugt werden. Sicherlich gelang Bing seit dem Start in Deutschland ein beachtliches Wachstum, doch Google ist und bleibt nun einmal auch der Marktführer und genau hierbei handelt es sich um den entscheidenden Aspekt. So soll es sehr unwahrscheinlich sein, dass Google dafür bereit ist, für die verschiedenen Inhalte zu zahlen, die von den Verlagen bereitgestellt werden. Zudem sind die Verlagsinhalte nicht das A und O bei Google News. So machen sie nach einer aktuellen Erhebung auf den ersten zehn Seiten gerade einmal fünf Prozent aus. Google wäre demnach auch wenn es zu einer Content-Sperre kommt in keinem Fall in Zugzwang. Die Profis aus SEO und SEM sind sich sicher, dass die Verlage mit einer solchen Sperre den falschen Weg gehen und die eigentlichen Probleme nicht lösen können.

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