Den Shoppingmöglichkeiten im Web sind sicherlich keine Grenzen gesetzt und diejenigen, die entspannt einkaufen möchten, entscheiden sich auch immer häufiger für den Online-Kauf. Doch längst ist nicht mehr nur der gute alte PC das Eingangstor zur Online-Shoppingwelt. Eingekauft wird im Web mittlerweile auf allen Kanälen. Dabei entscheiden sich immer mehr Verbraucher dazu, mit dem eigenen Smartphone oder Tablet anfallende Einkäufe zu erledigen. Doch welches Gerät verzeichnet mehr Käufe und wie sieht der Suchtraffic genau aus? Im Mediennutzungsverhalten gewinnt Mobile zusehends an Bedeutung. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich mittlerweile auch bei den Online-Werbeausgaben beobachten. Doch wie sieht die Mobile Entwicklung eigentlich im Suchmaschinenmarketing aus? Marin Software erklärte jüngst, dass knapp ein Drittel von den Searchbudgets für Anzeigen eingesetzt wird, die auf Smartphones und Tablets veröffentlicht werden.

Bestes Verhältnis zwischen Werbeausgaben und Conversions

Der stärkere Einsatz der Budgets in die mobilen Geräte hat einen guten Grund. So betonte zuletzt der Anbieter einer Marketing-Cloud, dass zwischen den Werbeausgaben und Conversion das beste Verhältnis auf dem Smartphone vorhanden ist. Suchtraffic, der über mobile Geräte erzielt wird, führt im Vergleich zu jenen Anfragen, die vom Desktop-PC kommen, deutlich häufiger zum Kauf. Selbst Tablets können an dieser Stelle nicht mithalten. Im vierten Quartal des letzten Jahres lagen Smartphones nach aktuellen Berichten bei der Umwandlung der Impressions zu den Conversions vorn. Sie konnten sowohl Desktops als auch Tablets hinter sich lassen. Diese Entwicklung wurde sowohl bei der Suchmaschinenwerbung als auch im GDN, dem Google Display Netzwerk, verzeichnet. Mit Blick auf die Search-Conversion liegt der Anteil konkret bei über 20 Prozent. Demnach sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum insgesamt über 15 Prozent von allen Search-Impressions vom Desktop auf das Smartphone umgeschlagen. Smartphones können Desktop und Tablet aber auch bei der Click-through-Rate hinter sich lassen.

Suchmaschinenmarketing lohnt sich

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich das Suchmaschinenmarketing auf dem Smartphone durchaus lohnt. Anzeigen und Suchergebnisse müssen sich den kleinen Screen vom Smartphone teilen. Aus diesem Grund entfällt auch nur ein kleinerer Teil der eigentlichen Kontakte auf iPhone und andere Geräte. Hierbei handelt es sich um 12,5 Prozent aller Search-Ad-Impressions. Für das Smartphone spricht in erster Linie das Verhältnis, das zwischen den Werbeausgaben auf der einen und den Conversions auf der anderen Seite besteht. Für die aktuelle Gesamtanalyse wurden zahlreiche digitale Werbekampagnen ausgewertet. Insgesamt hatten die ausgewerteten Kampagnen ein Volumen von über sechs Milliarden Dollar. Bei den Zahlen handelt es sich um Teilergebnisse. Sie schließen ausschließlich die Länder mit Euro ein.

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