Das Ranking einer Internetseite in den Suchergebnissen hängt von einer Vielzahl von Merkmalen und Faktoren ab. In den letzten Jahren haben sich die Rankingfaktoren in einzelnen Teilen erheblich verändert und wurden an neue Erkenntnisse angepasst. Auf diesem Weg hat die Suchmaschinenoptimierung erheblich an Volumen und Komplexität gewonnen. Heute handelt es sich bei der SEO um einen Arbeitsbereich, der komplexer kaum sein könnte und der sich zugleich stetig weiterentwickelt. Bereits seit einiger Zeit wird dabei auch einem Merkmal eine immer größere Bedeutung zuteil, das in der Vergangenheit nur wenig Berücksichtigung fand. Dabei handelt es sich um die Ladegeschwindigkeit. Die Ladegeschwindigkeit einer Internetseite fließt heute durchaus in das Ranking ein und entscheidet damit in gewissem Ausmaß auch darüber, wo eine Internetseite in den Suchergebnissen zu finden ist.

Schnelligkeit zahlt sich aus

Dass die Ladegeschwindigkeit bei dem Ranking von Webseiten Berücksichtigung findet, kommt vor allem dem Internetnutzer zu Gute. Immer wieder haben Internetnutzer in Studien darauf verwiesen, dass sie Seiten vergleichsweise schnell wieder verlassen, wenn diese für das Laden ein großes Zeitfenster benötigen. Diesen Aspekt sollten sich Webseitenbetreiber vor Augen halten. Wer mit der eigenen Internetseite Erfolg haben möchte, sollte grundsätzlich nicht ausschließlich die Suchmaschinen im Blick behalten, sondern auch die Nutzer an sich. Laden Webseiten nur langsam, stellen sie den Nutzer auf eine harte Geduldsprobe, der nicht jeder gewachsen ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Webseiten vergleichsweise schnell laden. Dabei sollte von Seiten der Betreiber nicht in Vergessenheit geraten, dass nicht jeder Webnutzer in Deutschland auf eine schnelle Internetverbindung bauen kann.

Google berücksichtigt Ladegeschwindigkeit

Die Ladegeschwindigkeit einer Internetseite wird mittlerweile auch von Google in das Ranking einbezogen. Demnach können Webseitenbetreiber durch diesen Aspekt durchaus Einfluss auf die Positionierung in den Suchergebnissen nehmen. Google betonte zuletzt immer wieder, dass Seiten, die schnell laden, in den Suchergebnissen auch weiter vorn erscheinen. Die Ladegeschwindigkeit einer Internetseite lässt sich mit einigen Verbesserungsmaßnahmen durchaus beschleunigen und damit freundlicher für Suchmaschinen und Nutzer gestalten. Damit dies möglich ist, müssen Webseitenbetreiber aber zunächst die Schwächen der eigenen Internetseite kennen. Grundsätzlich muss berücksichtigt werden, dass die Ladegeschwindigkeit von einer Vielzahl von Faktoren abhängt. Zu den Knackpunkten gehören dabei sicherlich immer wieder die unterschiedlichen multimedialen Inhalte. Gerade Fotos und Videos können zu langen Ladegeschwindigkeiten beitragen und können demnach die Geduld des Nutzers auf eine harte Probe stellen. Es gibt mittlerweile einige Tools, die nicht nur die Ladegeschwindigkeit messen, sondern auch Tipps zur Verbesserung geben.

1 Comment

  1. incrim sagt:

    Zum messen der Ladezeit einer Webseite kann man einfach das PageSpeed Tool in den Google Webmaster Tools nehmen. Gut ist es wenn die Webseite einen Speedwert von über 80 erreicht. Das Tool gibt einem auch Vorschläge, was man optimieren könnte um den Blog schneller zu machen. Wer einen Blog hat der kann sich einfach ein Plugin wie Minify installieren & konfigurieren, das macht den Blog dann meistens schonmal um einiges schneller. Wenn man dann noch gzip auf dem server an hat, dann kann man mit WordPress Blogs locker 90+ (von 100) Punkten erreichen.

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