Dass sich immer mehr Unternehmen für die Internetwerbung interessieren, ist unserer Branche sicher nicht entgangen. Glaubt man einer aktuellen Studie von ZenithOptimedia, schließt die Internetwerbung in den kommenden Jahren zur Zeitungswerbung auf. Demnach würden beide Werbemedien mit einem gleichen Niveau aufwarten können. Diese Entwicklung soll sich nach Studienergebnissen zudem in absehbarer Zukunft ereignen. Auch wenn das Internet zweifelsohne zu den wichtigsten Medien dieser Zeit gehört und für Unternehmen hinsichtlich des Erfolges unerlässlich ist, ist die Zeitungswerbung doch genau das, was man als einen Klassiker bezeichnen kann. Unternehmen werben seit Jahrzehnten in den Zeitungen. Bereits bei den ersten Printblättern überhaupt waren Anzeigen verschiedener Art zu finden. Mit der wachsenden Popularität des Internets ist die Zeitung für viele Verbraucher jedoch vergleichsweise uninteressant geworden. Dies macht sich auch beim Werbeverhalten der Unternehmen deutlich. Immer mehr Betriebe überdenken Zeitungsanzeigen mehr als einmal und setzen lieber auf die preiswerte Internetwerbung. In diesem Beitrag möchten wir der neuen Studie genauer auf den Zahn fühlen.

Deutlicher Zuwachs bei Internetwerbung

Die aktuelle Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Ausgaben für die Internetwerbung bis 2012 erheblich steigen werden. Lagen diese 2009 noch bei 54,2 Milliarden Dollar, könnten sie 2012 bereits ein Volumen von 82,7 Milliarden Dollar aufweisen. Parallel zum Wachstum der Internetwerbung wird das Volumen der Zeitungswerbung sinken. So rechnen die Experten bei diesem mit einem Rückgang von 98 Milliarden Dollar auf „nur noch“ 92,8 Milliarden Dollar. Demnach müsste sich die Internetwerbung den Zeitungsanzeigen nur noch gering geschlagen geben und könnte ab 2012 zu diesen aufschließen. Unternehmen würden 2012 laut der Studie 17,1 Prozent des gesamten Werbebudgets in das Internet investieren. Die Zeitungen würden einen Anteil von rund 19,2 % erreichen und so wären sie demnach nur eine Nasenlänge vor dem World Wide Web.

Suchmaschinenmarketing vorn

Besonders großes Interesse wird dabei dem Suchmaschinenmarketing zuteil. So fließen schon heute rund 50 Prozent aller Internetinvestitionen in das SEM. Dem SEM schließt sich bei den Webinvestitionen die Werbefläche auf Webseiten an, die immerhin noch 30 Prozent aller Investitionen sammelt. Die Experten, die die Studie durchführten, rechnen mit einem deutlichen Anstieg in der Social Media. Demnach könnten die Investitionen, die Unternehmen in soziale Medien tätigen, in den nächsten Jahren sprunghaft ansteigen. Bis 2012 rechnet man allein in den USA mit einem jährlichen Plus von rund 30 Prozent, das die Social Media erreichen könnte. Treten diese Entwicklungen ein, könnte sich die Social Media in den kommenden Jahren 8 Prozent des Werbebudgets von Unternehmen sichern.

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