Lange Zeit kam es in der Suchmaschinenoptimierung in erster Linie vor allem auf die Anzahl der Backlinks an. Während seriöse SEOs auch weiterhin auf die Qualität der Links achteten, zählte für andere einzig und allein die Zahl. Dieses Bild hat sich jedoch in diesem Jahr in rasanter Geschwindigkeit gewandelt. Gemeinsam mit den Updates von Google wurde schnell klar, dass die Anzahl der Backlinks alleine nicht mehr ausreicht, um auf den vorderen Plätzen zu finden zu sein. Darüber hinaus kann sich genau dies zur Gefahr entwickeln. Zu viele Backlinks von schlechten Seiten können das eigene Ranking in den Keller drücken und für die Seite zum Problem werden. Viele Webmaster haben sich zwar zuletzt darum bemüht, eben solche Links zu löschen, doch die Bemühungen blieben schlichtweg erfolglos. Nun bietet Google ein neues Instrument an, mit dem die Filterung von schlechten Fremdlinks möglich ist.

Gigantischer Markt

In den letzten Jahren ist um die Links ein regelrechter Markt entstanden. Mittlerweile werden nicht nur in Deutschland, sondern vor allem eben auch auf internationaler Ebene Links massenweise verkauft. Die Preise sind unterschiedlich. Auch viele SEOs haben sich in den vergangenen Jahren zu Praktiken dieser Art hinreißen lassen. So haben sie komplette Netzwerke von Seiten geschaffen, die ausschließlich der Generierung von Links dienen, die für Google gedacht sind. Google ist schon lange hinter diese Praxis gekommen und hat nun auch darauf reagiert. Die Suchmaschine versucht mit neuen Techniken eine Bewertung der Links vorzunehmen. Demnach wird differenziert, ob es sich um natürliche Links oder eben um Links handelt, die ausschließlich der SEO dienen. Seiten, die viele Links haben, die von Google schlecht bewertet werden, werden von der Suchmaschine in den Suchergebnissen herabgestuft.

Neues Werkzeug

Google möchte nun mit einem neuen Instrument der Auswirkung von schlechten oder auch zweifelhaften Links entgegensetzen. Das neue Werkzeug wurde von der Suchmaschine in dem eigenen Webmaster-Blog vorgestellt. Webmaster haben an dieser Stelle die Möglichkeit, Links, die zur eigenen Seite führen, für ungültig zu erklären. In seinem Webmaster-Tool weist Google darauf hin, wenn die Links einer Seite von der Suchmaschine als unnatürlich angesehen werden. Der Webmaster kann mit dem neuen Werkzeug eine Liste hochladen. Auf ihr sollten sich die Sites wiederfinden, die von Seiten des Webmasters als Link-Spam angesehen werden. Diese Links werden von Google bei der Berechnung des Rankings schließlich meist unberücksichtigt gelassen. Die Suchmaschine behält sich an dieser Stelle jedoch eine individuelle Bewertung vor.

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