Google arbeitet anhaltend an den eigenen Funktionen und an der Erhöhung der Relevanz der Suchergebnisse. Zahlreiche Änderungen, die im Zuge dessen umgesetzt werden, sorgen in der Suchmaschinenoptimierung für Furore, Diskussionen und eben auch für Entwicklungen bei den einzelnen Maßnahmen. Andere sorgen vor allem bei den Nutzern für Begeisterung. Nachdem Google in seinen Suchergebnissen lange Zeit nur die passenden Links zu den Webseiten lieferte, erhält der Nutzer von dem Branchenprimus mittlerweile auch die passenden Antworten. Doch die Lieferung von direkten Antworten hat für Webseitenbetreiber einmal mehr einen beachtlichen Nachteil. Erhält der Nutzer die Antwort auf seine Suchanfrage direkt von Google, muss er nicht mehr auf thematisch passende Internetseiten klicken. Die Folge ist nachvollziehbar. Die Klicks auf die Suchergebnisse brechen bei entsprechenden Anbietern ein.

Sportergebnisse und Wetterprognosen direkt von Google

Die Antworten, die von Google auf direktem Weg geliefert werden, konzentrieren sich nicht mehr auf ein einzelnes Thema, sondern decken mittlerweile mehrere Bereiche ab. Nicht nur bei Wetterprognosen liefert der Suchmaschinengigant auf Anhieb die Daten, die den Nutzer interessieren. Auch Sportergebnisse, Kinoprogramme und Aktienkurse werden direkt bei den Suchergebnissen angezeigt. Gleiches gilt für einzelne Flugdaten, die von Nutzern in der Suchmaschine abgefragt werden. Nach den Plänen von Google handelt es sich hierbei jedoch erst um den Anfang. Wie der Branchenprimus jüngst bekanntgab, will die Suchmaschine künftig Antworten liefern können, die auf Algorithmen und nicht mehr auf Links basieren. Auf diesem Weg möchte die Suchmaschine ihrem Nutzer direkt die passende Antwort liefern. Nach Angaben von Google verfügt man mittlerweile über ausreichend natürliche Intelligenz und Größe, um die richtige Antwort auf eine Suchanfrage berechnen zu können. Die Zahl der Antworten, die Google künftig liefern kann, hängt von den Datenbeständen ab, die in den Rechenzentren des Internetriesen gespeichert sind. Steigen diese können auch mehr Antworten durch eine intelligente Verknüpfung der verschiedenen Daten geliefert werden.

Wird Google zur Antwortmaschine?

Anhand der Pläne des Internetriesen drängt sich selbstredend die Frage auf, ob sich Google künftig von einer Suchmaschine zu einer Antwortmaschine entwickeln wird. Damit dies möglich ist, müssen die Informationen, die Google auf entsprechenden Webseiten findet, auf diesen besser gekennzeichnet werden. Nach den Vorstellungen von Google soll dies von den Betreibern der Webseiten selbst übernommen werden. Gemeinsam mit seinen Konkurrenten Yahoo und Microsoft hat der Branchenprimus nun die Initiative Schema.org ins Leben gerufen. Die Suchmaschinen haben darin über 100 Kategorien definiert, die künftig von den Betreibern von Webseiten mitgeliefert werden sollen.

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