Das Panda-Update von Google zeigt zwei Aspekte sehr deutlich. Zum einen sollen die Suchergebnisse des Branchenprimus an Qualität gewinnen, zum anderen wird Google mit Blick auf den eigenen Algorithmus auch immer genauer. In den letzten Monaten kam es bei dem Suchmaschinengigant immer wieder zu Änderungen. Nicht immer stießen diese bei den Anhängern der Suchmaschine auf Begeisterung. In der Suchmaschinenoptimierung haben sie vor allem zu Änderungen, nicht selten aber auch zu Fokussierungen geführt. Fakt ist, dass Google mit den Aktualisierungen und Änderungen vor allem versucht genauer zu arbeiten. Dass dies dem Branchenprimus zunehmend gelingt, zeigt vor allem ein Blick auf die Details. Letztlich schafft es Google bei dem Ranking einer Seite immer deutlicher zu differenzieren. Mittlerweile ist die Suchmaschine durchaus dazu in der Lage, die Qualität des Inhalts einer Seite zu bewerten und diese in die eigenen Suchergebnisse einfließen zu lassen.

Wortverwandtschaften und Satzstellungen

Google ist heute durchaus in der Lage dazu, bei dem Inhalt einer Seite mit dem eigenen Algorithmus Wortverwandtschaften und Satzstellungen sowohl zu erkennen als auch an entsprechender Stelle zu differenzieren. Doch auch Rechtschreibfehler entgehen dem Algorithmus der Suchmaschine nicht mehr und können wohl bei entsprechender Häufung durchaus einen negativen Einfluss auf das Ranking einer Seite haben. Schon heute steht hinter Google ein Lexikon, das gigantisch ist. Um die Qualität der eigenen Suchergebnisse weiter verbessern zu können, arbeitet Google anhaltend an neuen Erweiterungen. Durch diese Basis kann Google themenrelevante Texte von Inhalten unterscheiden, die dem Besucher einer Seite keinen Nutzen bringen. Das Panda-Update belegt einmal mehr, dass die Qualität des Seiteninhalts bei dem Ranking zunehmend an Gewicht gewinnt. Doch dabei kommt es nicht nur auf die faktische Seite des Inhalts an. Wichtig sind auch die Grundzüge, die einen qualitativ hochwertigen Inhalt ausmachen.

Ähnliche Strukturen

Mehrfach wurde in den vergangenen Wochen über die Auswirkungen des Panda-Updates und letztlich auch über die Elemente diskutiert, die an Bedeutung gewinnen. Auch wenn die Folgen des Panda-Updates verschieden sind, zeigt sich ein gemeinsamer Nenner. Der Inhalt einer Seite wird wichtiger und dabei kommt es zunehmend darauf an, dass eine Webseite dem Besucher einen relevanten Nutzen bietet. Doch auch die Verweildauer auf einer Webseite scheint auf das Webseitenranking zunehmend Einfluss nehmen zu können. Mittlerweile wird von Google die Verweildauer der Besucher auf der Webseite berücksichtigt. Wendet sich ein User nach einer Suchanfrage schnell wieder von einer ausgewählten Seite ab, kann dies für Google ein Indiz dafür sein, dass die Seite nicht das Gewünschte bietet.

1 Comment

  1. Bernhard sagt:

    Meiner Ansicht nach geht es längst nicht mehr allein um das Panda-Update, was nur eine einzige Umstellung im Algorithmus in diesem Jahr darstellt. Von Google selbst wurden für dieses Jahr über 200 Änderungen am Ranking angekündigt, Panda ist also nur ein kleiner Teil davon. Schön ist, dass sich langsam bemerkbar macht, dass Qualität sich durchsetzt – damit haben kleinere Internetseiten wieder besere Chancen, im Ranking nach vorne zu kommen.

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