In den letzten Jahren sind SEO-Tools mehr oder weniger zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Für viele Webseitenbetreiber sind sie mittlerweile eine der wichtigsten Grundlagen für die alltägliche Arbeit. Dabei entstand in den letzten Jahren um eben dieses Geschäftsmodell ein regelrechter Hype, der zum einen eben auch hohe Gewinnmargen versprach. Für Google waren diese SEO-Tools jedoch bereits zu Beginn ein Dorn im Auge. Trotzdem duldete der US-Konzern das Modell über Jahre. Nun versucht Google zusehends dagegen vorzugehen, denn durch die Keywordabfragen entstehen pro Woche erhebliche Kosten. Der Kostenaufwand soll sich demnach in die Millionen belaufen. Grund sind die automatisierten Abfragen, die für mehrere Millionen Keywords vorgenommen werden. Die Sistrix-Toolbox, die heute wohl zu den bekanntesten Angeboten dieser Art gehört, ging vor mehr als vier Jahren an den Start. Sie leitete eine neue Ära ein.

Hype um Google Scraping

Um das Google Scraping entstand damit ein nahezu beispielloser Hype. Diesem könnte nun jedoch recht schnell ein eher unangenehmes Ende bereitet werden, denn die Zahl dieser Anbieter hat sich zuletzt massiv erhöht. Tools dieser Art liefern nicht nur eine Reihe von selbst erhobenen Daten, sondern gewähren ebenso einen Überblick über die Google-Rankings, die die eigene Seite aufweist. Darüber hinaus gibt sie Auskunft darüber, wie sich die Rankings von Seiten der Mitbewerber gestalten. Die Tools von Sistrix und Co sind durchaus umfangreicher als jene Daten, die selbst bei Google abgerufen werden können. So liefern diese Tools einen hervorragenden Überblick über zahlreiche aktuelle und historische Rankings. Sie beziehen sich auf Millionen Suchbegriffe, die im Netz kursieren. Damit eben diese Daten von den Anbietern erhoben werden können, senden sie jede Woche mehrere Millionen Suchabfragen an die Suchmaschine. Die Suchergebnisse, die dadurch von Google geliefert werden, werden auf einer Datenbank gespeichert.

Abfrage untersagt

Diese Form der automatisierten Abfrage der Dienste wird von dem Suchmaschinenkonzern Google jedoch untersagt. Die Aussagen hierzu wurden von Google zuletzt verallgemeinert. Schon seit einiger Zeit versucht der Suchmaschinenkonzern die automatisierten Abfragen mit einer ganzen Reihe von technischen Tricks erfolgreich zu unterbinden. Doch zwischen Google und den Toolanbietern ist ein regelrechter Kampf entstanden. So bemühen sich die Toolanbieter wieder permanent darum mit neuen Gegenmaßnahmen die vorhanden Sperren umgehen zu können. Damit Google seinen Nutzern in Bruchteilen von Sekunden Antworten liefern kann, werden von dem Suchmaschinenkonzern Millionen Server betrieben. Nach Angaben von BBC nimmt Google je Suchabfrage in etwa 12 Cent ein. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn die Abfragen auch von echten Nutzern kommen.

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