Alles in allem ist es keine Neuigkeit, dass Google Nutzern den Suchvorgang mit dem Vorschlag von einzelnen Begriffen erleichtert. Diese Funktion steht immerhin schon seit einigen Jahren zur Verfügung. Nun möchte der Branchenprimus seine Instant-Funktion jedoch ausbauen. Bisher zeigte die Suchmaschine Suchbegriffe erst nach der Eingabe von einigen Buchstaben an. Im Grunde versuchte Google also den gewünschten Begriff zu erraten. Hierfür wurden dem Nutzer mehrere Suchbegriffe mit den jeweiligen Buchstabenkombinationen gezeigt. Mit einzelnen Änderungen ist es Google nun gelungen, die Instant-Funktion auszubauen. Dabei werden dem Nutzer ab sofort auch Suchergebnisse angezeigt, wenn er den Suchbegriff noch nicht vollständig eingegeben hat. Zweifelsohne dürfte das für die breite Masse mit zusätzlichem Komfort verbunden sein. Warum sich Google letztlich für die Erweiterung dieser Funktionen entschieden hat, möchten wir heute klären.

Nutzer lesen schneller als sie tippen

Die Gründe für den Ausbau der Instant-Funktion liegen im Hause Google wie gewohnt klar auf der Hand. So erklärte der Branchengigant, dass die meisten Nutzer während eines Suchvorgangs wesentlich schneller lesen als sie den jeweiligen Begriff tippen. Demnach sollen durchschnittlich 300 Millisekunden zwischen zwei Anschlägen vergehen. Gleichzeitig benötigt ein Nutzer aber nur ein Zehntel dieser Zeit, um auf andere Teile einer Internetseite zu schauen. Somit setzen sich Gehirn und Augen bereits mit den Ergebnissen auseinander, während die Finger noch dabei sind den Suchbegriff einzugeben. Basierend auf diesen Erkenntnissen geht Google davon aus, dass durch die erweiterte Instant-Funktion  eine deutliche Zeitersparnis pro Suche erreicht werden kann. So soll diese zwischen zwei und fünf Sekunden liegen.

Zunächst ausschließlich für Nutzer mit Google-Konto

Glaubt man den Erklärungen von Google, dürfte die erweiterte Instant-Funktion der breiten Masse zusätzlichen Komfort vermitteln. Bevor sich jedoch alle über diesen kleinen Luxus freuen dürfen, wird die erweiterte Instant-Funktion zunächst ausschließlich den Nutzern zur Verfügung stehen, die bereits über ein eigenes Google-Konto verfügen. Zudem müssen sie angemeldet sein, um die Funktion nutzen zu können. Des Weiteren beschränkt sich der Suchmaschinenriese zunächst auf einzelne Länder, in denen die Erweiterungen an den Start gehen werden. Neben den USA handelt es sich um Deutschland, England und Frankreich. Möchten Nutzer die erweiterte Funktion nutzen, müssen sie außerdem über einen Browser der neuesten Generation verfügen. Dazu gehören Google Chrome 5/6, sowie Safari 5 und Firefox 3. Auch mit dem Internet Explorer 8 soll die erweiterte Funktion problemlos funktionieren. Trotz allem können nicht alle User die neue Instant-Funktion in Anspruch nehmen. Immerhin benötigt sie einiges an Bandbreite. Aus diesem Grund wird sie auch für langsamere Verbindungen deaktiviert.

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