Auch weiterhin ist Google weltweit in weiten Teilen die führende Suchmaschine. Dabei hat sich der Branchenprimus für viele Internetnutzer bereits zu einer Art Synonym für die Websuche entwickeln können. Doch was vielen Internetnutzern nicht bewusst ist, ist der Aspekt, dass sich hinter dem Namen Google nicht nur die Suchmaschine verbirgt. In den letzten Jahren sind unter dem Dach des Internetkonzerns zahlreiche Projekte aus der Taufe gehoben wurden. Viele weitere hat Google über die Jahre hinweg in das eigene Unternehmen eingegliedert. Doch nicht alle Projekte, die von Google ins Leben gerufen und verwaltet wurden, gingen für den Webkonzern auch mit dem gewünschten Erfolg einher. Es ist keine Seltenheit, dass sich Google von Projekten trennt. Nun hat sich der Suchmaschinengigant erneut für eine Schlankheitskur entschieden. Im Zuge eines „Frühjahrsputzes“ möchte sich der Branchenprimus abermals von verschiedenen Projekten trennen.

Aufgabe von Projekten

Im Zuge dessen wird Google gleich mehrere Projekte aufgeben. Wie der Konzern in den vergangenen Tagen mitteilte, handelt es sich um insgesamt sieben Projekte, denen sich der Suchmaschinengigant künftig nicht mehr widmen möchte. Diese Projekte haben nichts mit dem Kerngeschäft von Google zu tun. Zu der Entscheidung für die Schlankheitskur dürfte auch der wachsende Druck von Apple und Facebook beigetragen haben, den sich Google mittlerweile ausgeliefert sieht. Bereits in der jüngsten Vergangenheit hat sich Google-Chef Larry Page das eine oder andere Mal für eine Schlankheitskur bei dem Unternehmen entschieden. Meist waren davon Angebote oder Projekte betroffen, die mit dem Kerngeschäft nur wenig gemein hatten.

Dritte Putzaktion

Schon im Frühjahr dieses Jahres sprach Google im Zuge der Projektaufgabe von einem Frühjahrsputz. Zu diesem Zeitpunkt übernahm Larry Page die Spitze des Suchmaschinengiganten. Mittlerweile ist es bereits die dritte Putzaktion, die von Google durchgeführt und bestätigt wird. Mit der Aufgabe von Projekten kann Google auch bei seinen Investoren in gewissen Maßen für beruhigende Worte sorgen. Die Investoren des Suchmaschinengiganten haben zuletzt doch skeptisch auf die Entwicklungen geschaut. Ein Grund dafür waren vor allem die steigenden Ausgaben, denen der Internetkonzern ausgesetzt war. Unter Berücksichtigung des enormen Drucks von Seiten der Konkurrenten Apple und Facebook, sowie den steigenden Ausgaben scheint der Frühjahrsputz bei Google durchaus eine Entscheidung in die richtige Richtung zu sein. Google erklärte, dass man das Prestigeprojekt Erneuerbare Energien künftig nicht mehr weiterverfolgen möchte. Des Weiteren soll auch Google Knol stillgelegt worden sein. Bei diesem Projekt handelte es sich um eine Art Online-Lexikon, das sich am Vorbild Wikipedia orientierte.

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