Das Ranking in den Suchergebnissen von Google wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Diese Erkenntnis ist nicht nur etablierten SEOs bekannt, sondern auch den meisten Webseitenbetreibern, die sich in irgendeiner Art und Weise darum bemühen ihre Seite möglichst weit vorn zu platzieren. Schon in der Vergangenheit haben sich Studien immer wieder damit auseinandergesetzt, welche Faktoren das Ranking besonders stark beeinflussen. Eine aktuelle Studie zeigt nun jedoch, dass Google offenbar entgegen aller Behauptungen bei den Rankingfaktoren eben nicht objektiv agiert, sondern eben auch im eigenen Interesse. Auch wenn diese Meldung eigentlich kaum für Überraschung sorgen dürfte, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Studienergebnisse, denn kaum ein Thema interessiert Webseitenbetreiber heute mehr als die Bedeutung der unterschiedlichen Rankingfaktoren.

Hunderte Faktoren

Die Anzahl der Rankingfaktoren ist alles andere als gering. Nach aktuellen Kenntnissen dürften es hunderte Faktoren sein, die sich in irgendeiner Art und Weise auf das Ranking auswirken. Bei der Gewichtung dieser Faktoren gibt es natürlich in der Tat gewaltige Unterschiede. So gibt es einige Faktoren, die sich besonders stark auf das Ranking auswirken, bei anderen fällt dieser Einfluss wieder geringer aus. Die aktuelle Studie von Moz zeigt, dass es vor allem einzelne Faktoren sind, die dabei auf Seiten Googles ein besonders starkes Interesse genießen. Dazu gehört die Anzahl der Google Likes. Umso mehr +1 eine Seite aufweisen kann, desto wahrscheinlicher ist es letzten Endes eben auch, dass sie eine Position in den Ergebnissen der weltgrößten Suchmaschine erhalten wird. Es ist insgesamt nicht neu, dass sich Social Signs auf das Ranking von Webseiten auswirken. Die Studie zeigt jedoch, dass Google für seine Suchergebnisse das eigene Netzwerk offenbar deutlich stärker zu gewichten scheint als beispielsweise Facebook.

Facebook nur auf Platz 20

So geht aus den Studienergebnissen ebenso hervor, dass Facebook an dieser Stelle bei Google gerade einmal auf dem 20. Platz zu finden ist. Noch unwichtiger ist nach den Ergebnissen von Moz der Kurznachrichtendienst Twitter. Insgesamt muss durchaus gesagt werden, dass es nicht das erste Mal ist, dass eine Studie zu eben diesem Ergebnis kommt. Schon in der Vergangenheit ließen Untersuchungen immer wieder vermuten, dass Google sein Netzwerk bevorzugt behandelt. Abgesehen von den Social Signs wirken sich auch weiterhin die Links auf einer Seite auf das Ranking dieser in den Suchergebnissen aus. Ausschlaggebend sind demnach insbesondere jene Links, bei denen der Linktext vollständig oder auch nur  teilweise dem gewünschten Keyword entspricht. Wichtig ist allerdings auch, dass die Links letzten Endes von Seiten kommen, die selber eine solide Linkzahl aufweisen können.

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