Soziale Netzwerke sind mittlerweile fest etabliert. Galten sie vor wenigen Jahren noch mehr oder weniger als Modeerscheinung, sind sie heute aus dem Internet nicht mehr wegezudenken. Dabei waren längst nicht alle sozialen Netzwerke in der Vergangenheit erfolgreich. Es gab auch einige Netzwerke, die sich der starken Aufstellung von Facebook beugen mussten und wieder verschwanden. Ohne Zweifel ist Facebook auch weiterhin das Maß aller Dinge. Das soziale Netzwerk gilt in diesem Bereich als Nummer eins und kann noch immer mit Blick auf die Mitglieder und den Bekanntheitsgrad auf eine positive Entwicklung verweisen. Doch nun hat sich auch Facebook trotz seines Erfolgs dazu entschlossen, Hand anzulegen und einen neuen Weg einzuschlagen. Das soziale Netzwerk möchte die eigene Qualität verbessern und schlägt damit eine Richtung ein, die in Sachen Suchmaschinenoptimierung schon längst etabliert ist.

Kampf gegen Fake-Accounts

Mit den aktuellen Maßnahmen versucht Facebook vor allem den Fake-Accounts den Kampf anzusagen. Während bei Google Plus sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass reale Personen die Accounts nutzen, gestaltet sich das Bild bei dem Konkurrenten anders. Bei Facebook gibt es zahlreiche Fake-Accounts. Dies möchte das soziale Netzwerk nun ändern. Das soziale Netzwerk hat es sich zum Ziel gemacht, die Qualität zu verbessern und Likes, die gefakt sind, auszusortieren. Die Gründe für das Vorgehen von Facebook mögen sicherlich verschieden sein, jedoch lässt sich nicht leugnen, dass die Seriosität von sozialen Netzwerken immer wichtiger wird. In der Vergangenheit wurden von Unternehmen in Verbindung mit dem Netzwerk einige Fans und Likes gekauft. Doch was vielen erst schrittweise bewusst wird, ist der Aspekt, dass inaktive Fans auf der eigenen Facebook-Fanseite kaum mit einem Nutzen einhergehen.

Interaktion als Lebenselixier

Was gern außen vorgelassen wird, ist der Aspekt, dass die sozialen Netzwerke nur überleben können, wenn in diesem auch Menschen aktiv sind. Ein solches Netzwerk lebt nun einmal von der Interaktion. Präsentieren Unternehmen nach außen hin Tausende Fans, die sie gekauft haben, bringt sie das kaum weiter. Sie erreichen mit diesem Vorgehen weder für das Netzwerk, noch für den einzelnen User einen Mehrwert. Wie der Facebook Security Blog berichtet, werden nun immer mehr Maßnahmen getroffen, die dieses Bild verändern sollen. Durch Schutzvorkehrungen soll sichergestellt werden, dass die Zahl der Fake-Likes und Fans sinkt. Durch bestimmte Maßnahmen können so beispielsweise die verdächtigen Likes identifiziert und schließlich entfernt werden. Die Maßnahmen sind durchaus begründet. Immerhin sind fast 9 Prozent aller Accounts bei Facebook Fake-Konten. Sie lassen sich am besten daran erkennen, dass keine Aktivitäten zu finden sind.

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