Mehr und mehr entwickelt sich die personalisierte Suche zu einem Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Auch in Sachen Suchmaschinenoptimierung steht längt fest, dass man sich mit dem Thema und den damit verbundenen Besonderheiten auseinandersetzen muss. Aber wie so oft zeigt sich auch der Trend, dass die Meinungen weit auseinandergehen. Während die einen der personalisierten Suche kaum Aufmerksamkeit schenken, wird vor allem im Web zunehmend darüber diskutiert, dass Garantien für das Ranking kaum mehr möglich sind. Unabhängig von den verschiedenen Meinungen hat sich die University of London schon vor einiger Zeit intensiv mit der personalisierten Suche und ihren Auswirkungen auf das Ranking auseinandergesetzt. Erst jetzt wurden die Ergebnisse der Studie veröffentlicht. Eines sei vorweggenommen, durchgeführt wurde die Studie bereits 2009. Seitdem hat sich in Sachen personalisierte Suche einiges getan. Nicht zuletzt kam es erst in jüngster Vergangenheit zu einigen erheblichen Veränderungen.

Interessante Zielgruppen für Werbekunden

Die Studie von Matthew Fuller, Felix Stalder und Martin Feuz hat sich mit sehr unterschiedlichen Fragen auseinandergesetzt, die mit Blick auf die personalisierte Suche entsprechend interessant sind. So stand unter anderem die Frage im Raum, wie stark sich die neue Suchvariante auf die Suchergebnisse auswirkt. Ein Kernergebnis der Untersuchung ist keine Überraschung. Die Autoren kamen unter anderem zu dem Fazit, dass Google mit der personalisierten Suche vor allem versucht, den eigenen Werbekunden eine durchaus interessante Zielgruppe zuzuspielen. Überraschend ist diese Erkenntnis nicht. Doch es ist nicht das einzige Ergebnis, das die Studienautoren herausfiltern konnten. Einmal mehr zeigt die Untersuchung, dass Google schon weitaus stärker in das Ranking eingreift als viele derzeit vermuten.

Suchmaschinen interessieren sich stärker für Nutzer

Es ist nicht neu, dass sich die Suchmaschinen zunehmend für ihre Nutzer interessieren. Der Grund für dieses Interesse ist recht simpel. Die Zahl der Suchergebnisse ist mittlerweile so hoch, dass sich nicht immer das beste Ergebnis ausfindig machen lässt. Durch weitere Daten über Nutzer versuchen die Suchergebnisse die Interessen zu erkennen und entsprechend passende Ergebnisse zu liefern. Die Methoden, die dabei von Seiten der Suchmaschinen zum Einsatz kommen, sind allseits bekannt und auch keine Neuheit mehr. Mehrfach betonte Google, dass man anhaltend daran arbeitet die Relevanz der Ergebnisse zu erhöhen. Sicherlich handelt es sich hierbei um einen langfristigen Prozess, doch genau dieser ist es letztlich auch, der immer wieder zu Änderungen führt. Allein in diesem Jahr haben Änderungen am Suchalgorithmus in der SEO mehrfach für Aufmerksamkeit gesorgt. Mittlerweile werden diese aber auch wieder mit der nötigen Distanz betrachtet.

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