2007 erschien Apples erstes iPhone und mit der Markteinführung des neuen Geräts wurde schnell klar, dass um den Smartphone-Markt ein harter Kampf entstehen wird. Der Druck war enorm, denn vor allem die Einzelhändler hatten deutlich weniger Zeit, um sich auf die neue Technik und den großen neuen Megatrend vorzubereiten. Zwar war auf breiter Ebene schnell klar, dass vom iPhone und der neuen Geräteklasse ein gigantischer Trend ausgehen würde, viele Händler wussten aber auch nicht, wie sie auf die neuen Anforderungen reagieren sollten. Mittlerweile sind Mobile-freundliche Webseiten in aller Munde. Doch wie wird die eigene Webseite Mobile-freundlich? Auf welche Besonderheiten müssen Betreiber achten und welche Chancen gehen von der Mobile-SEO aus?

Bedeutung der Mobile-SEO

In unserer Branche ist die Bedeutung der Mobile-SEO offenbar unumstritten hoch. Schnell wechseln immer mehr User, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen, zwischen den verschiedenen Devices. Nach Angaben des SEO PowerSuite Guides soll der Anteil dieser Nutzer mittlerweile 90 Prozent umfassen. Um diesem ständigen Wechsel gerecht zu werden, kommen Unternehmen nicht darum herum, eine Webseite zu erstellen, die Mobile-freundlich ist. In rasanter Geschwindigkeit hat sich die Nutzung mobiler Devices in den letzten Jahren zum Mainstream entwickelt. Beinahe drei Viertel der US-Amerikaner besitzen nach aktuellen Berichten einen Mobilvertrag und damit eben auch ein Smartphone. Kunden greifen genauso oft auf das Smartphone zurück, um eine Kaufentscheidung treffen zu können. Sie nutzen das mobile Endgerät, um sich zu informieren oder eben auch um direkt online zu bestellen. Studien haben gezeigt, dass sich Mobile-User häufig schneller für den Kauf entscheiden als dies bei Nicht-Mobile-Usern der Fall ist.

Schwerpunkt liegt auf Mobile

Für den Trend hin zur Mobile-freundlichen Webseite spricht ein weiterer Punkt. Schon seit einiger Zeit legt Google selbst den Schwerpunkt immer mehr auf den Bereich Mobile. Mobile-Freundlichkeit galt seit November zunächst nur testweise als einer der bedeutenden Ranking-Faktoren. Ab April soll sich das Bild ändern. Demnach sollen dann Mobile-freundliche Kriterien dauerhaft ins Ranking einer einzelnen Webseite einfließen. Darüber hinaus sollen die Webseiten, die Mobile-freundlich sind, auch mit einem passendenden Label gekennzeichnet werden. Damit es für einen Webseitenbetreiber möglich ist, eine Mobile-freundliche Webseite zu erstellen, muss zunächst klar sein, wie sich die Kriterien gestalten. Nach Angaben von Google gehört dazu beispielsweise Text, der ohne zu zoomen gelesen werden kann. Zudem sollte keine Software verwendet werden, die auf Mobile Devices nicht typischerweise Anwendung findet. Der Content muss sich immer an die Displaygröße anpassen, sodass dem User Zoomen und Scrollen erspart bleiben. Darüber hinaus müssen die Links ausreichend weit voneinander entfernt positioniert werden, sodass sie sich problemlos erreichen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Navigation