Mit dem Relaunch gehen für eine Webseite allerhand Chancen und Risiken einher. Gerade im Bereich der Suchmaschinenoptimierung öffnen sich häufig ganz neue Türen. Doch ein Relaunch ist keineswegs ein Garant für mehr Erfolg mit der eigenen Webseite. Ganz  im Gegenteil. Immer wieder kommt es vor, dass ein Relaunch auch mit der vollkommen gegenteiligen Wirkung einhergeht. Um eine erhebliche Belastung für die Webseite zu vermeiden, gilt es auf einige Punkte zu achten. Durch den Relaunch können aus SEO-Sicht zahlreiche Faktoren mit einem Mal optimiert werden. Um dies zu erreichen, ist es jedoch wichtig, dass die Suchmaschinenoptimierung beim Relaunch ab dem ersten Moment berücksichtigt wird. Erfolgt dies nicht, können sich nicht nur einzelne Rankings, sondern auch die komplette Sichtbarkeit der Webseite erheblich verschlechtern. Um genau das zu vermeiden, geht es zunächst darum, die SEO-Ziele zu definieren.

Zieldefinition und Abstimmung

Die Zieldefinition spielt beim Relaunch eine erhebliche Rolle, denn nur so ist es letztendlich möglich, dass alle Ziele unter einen Hut gebracht werden. Bei einem Relaunch ist die Timeline meist knapp. Durch die Zieldefinition wird letzten Endes jedoch sichergestellt, dass entscheidende Punkte im Tumult des Relaunches nicht untergehen. Sind alle Ziele definiert, müssen die Prioritäten gesetzt werden. Wichtig ist, dass schon zu diesem Zeitpunkt für die Suchmaschinenoptimierung konkrete Ziele definiert werden. Der zweite Schritt konzentriert sich auf die Keywords. Sie müssen auf die Zielgruppe abgestimmt werden. Grundlegend kann SEO immer nur in Kombination mit Keywords von Erfolg gekrönt sein. Die Begriffe sind businessrelevant und werden darüber hinaus von der Zielgruppe des Unternehmens genutzt. Werden die Inhalte einer Webseite überarbeitet, bietet es sich natürlich an, die Keywords gemeinsam mit der eigentlichen Navigationsstruktur zu überarbeiten. Gleiches gilt für den Content, sowie die interne Verlinkung.

Erstellung eines Lastenheftes

Im dritten Schritt geht es um die Erstellung eines SEO-Lastenheftes. Dabei wird ein detaillierter Anforderungskatalog konzipiert. Mit ihm soll in erster Linie sichergestellt werden, dass beim Relaunch alle SEO-Faktoren Berücksichtigung finden. Die SEO-optimierten Umsetzungen stellen dabei in vielen Fällen keinen Mehraufwand für die technische Seite dar. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn sie auch rechtzeitig als solche kommuniziert werden. Bei einem Relaunch sollten alle Abteilungen eng zusammenarbeiten, denn nur so kann vermieden werden, dass es zu Engpässen kommt. Wurde bereits während des Relaunches auf die zahlreichen SEO-Anforderungen eingegangen, dürfte die Freigabe aus seotechnischer Sicht auch recht zügig erfolgen. Um Probleme im letzten Moment vermeiden zu können, sollte bereits vor der eigentlichen Umsetzung nochmals ein SEO-Monitoring vorgenommen werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Navigation