In den letzten Monaten hat sich Google für gravierende Algorithmus-Änderungen entschieden und stellte damit die SEO-Welt in weiten Teilen auf den Kopf. Was lange Zeit als gute und sichere Methode galt, ist vor allem durch das letzte Update ins Wanken geraten. Fakt ist, dass es Google durchaus gelungen ist, ein Update zu erstellen, das dazu in der Lage ist, aus einer Masse an Webseiten jene herauszufinden, die überoptimiert sind. Die Suchmaschinenoptimierung steht mittlerweile ohne Zweifel vor neuen Herausforderungen. Angeheizt werden diese aber auch durch neue Trends wie beispielsweise die zunehmende Nutzung von der mobilen Suche. All diese Komponenten sorgen für neue Aufgaben, werfen zugleich aber auch bislang unbekannte Fragen auf. Diesen und verschiedenen Themen, die unsere Branche derzeit bewegen, widmete sich auch die diesjährige Ausgabe der SEMSEO.

Links sind schädlich geworden

Das Pinguin-Update hat in der SEO zu einem gewissen Umdenken geführt und wird in den kommenden Monaten mit Sicherheit eines der Kernthemen darstellen. Im Rahmen der SEMSEO erklärte Sasa Ebach bei seinem Vortrag, dass Links, die in der Vergangenheit aufgebaut wurden, heute nicht mehr nur vielfach wertlos sind, sondern dass sich diese auch schädlich auf eine Webseite auswirken können. Dabei handelt es sich nicht nur um Links, die aus Linktausch und –Kauf stammten. Auch minderwertige Keywordlinks, wie sie beispielsweise aus Foren oder Footern stammen, sind davon betroffen. Sie sollten von den Webseitenbetreibern zunächst gesichtet und schließlich soweit wie möglich gelöscht werden. Damit Webseitenbetreiber dem Panda-Update-Rechnung tragen können, sollten sie darum bemüht sein, vorhandene kurze Webseitentexte ausführlicher zu gestalten. Gleichzeitig ist es auch möglich, verschiedene Inhalte zu einer vollkommen neuen Seite zusammenzufassen.

Linkaufbau wurde komplexer

Nach Ansicht von Ebach hat der Linkaufbau durch die Algorithmusänderung deutlich an Komplexität gewonnen. Demnach drängt sich durchaus die Aussage auf, dass diejenigen, die einfache Links bekommen, auch weiterhin offenbar etwas falsch machen. Heute spielt beim Linkaufbau der Inhalt eine immer größer werdende Rolle. Webseitenbetreiber müssen darum bemüht sein, Inhalt zu produzieren, der magnetisch ist. Dies müsse rund 90 Prozent des Linkaufbaus einnehmen. Lediglich die verbleibenden 10 Prozent sollten aus der Akquise von Links stammen. Damit Webseitenbetreiber Erfolg haben, sollten sie sich ihrer Zielgruppe bewusst sein. So ist es ausgesprochen wichtig, dass sie Inhalt zur Verfügung stellen, der die Zielgruppe interessiert. Doch genau dies ist mit Aufwand verbunden und gehört aus diesem Grund noch immer zu jenen Themen, mit denen sich viele Betreiber von Webseiten nur ungern auseinandersetzen.

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