Wer kennt es nicht? Man optimiert und verbessert die eigene Seite und irgendwie wird man doch nicht so gefunden, wie man es denn eigentlich möchte. Was Profis wie wir wohl mit den falschen Methoden und SEO-Maßnahmen begründen würden, sieht so manch einer ganz anders. So scheint man in diesen Tagen die Fehler vor allem bei Google und den Algorithmen zu suchen. Was sich zu Beginn jedoch noch als nette Diskussion präsentierte und nun einmal auch in punkto SEO und SEM zu so manch einer Debatte führte, könnte sich nun für Google zu einem deutlichen Schlag ins eigene Gesicht entwickeln, denn obwohl es sich hierbei um die Suchmaschine schlechthin handelt, wurde nun bekannt, dass die EU Untersuchungen gegen Google eingeleitet hat. Grund genug also, um sich einmal näher mit den Schlagzeilen dieser Tage auseinanderzusetzen.

Beschwerden führen zur EU-Untersuchung

Dabei scheinen die von der EU eingeleiteten Untersuchungen nicht gerade unbegründet zu sein, zumindest auf den ersten Blick. Immerhin haben sich neben Microsoft weitere Unternehmen bei der EU über die Google Suche beschwert. Geht es nach der Auffassung der betroffenen Unternehmen, werden deren Internetseite von der Google Suche benachteiligt und das obwohl sie doch eigentlich den Algorithmen gefallen müssten. Bekannt sind derzeit drei Unternehmen, die bei der EU gegen Googles Suche Beschwerde eingelegt haben. Federführende Kraft könnte dabei natürlich der Konzern Microsoft sein. Dabei bezieht sich die Beschwerde aus dem Hause Microsoft auf Ciao, die deutsche Tochter. Diese ging, wie wir uns erinnern, vor einiger Zeit in die Hände von Bing und wird seitdem über die neue Microsoft Suchmaschine verwaltet.

Auch Justizsuchmaschine wendet sich an EU

Neben Microsoft haben sich zudem die Justizsuchmaschine ejustice.fr und die britische Vergleichsseite Foundem für eine Beschwerde entschieden. Sie alle fühlen sich von Google benachteiligt. Die Untersuchungen, die von der EU in die Wege geleitet wurden, befinden sich derzeit jedoch noch in den Kinderschuhen und so ist vollkommen unklar, wie sich diese entwickeln werden. Zudem ist es doch in vielerlei Hinsicht fraglich, ob aus diesen Untersuchungen wirklich Handlungen folgen werden. Immerhin bezog Google bereits Stellung zu den Vorwürfen und wies bei Foundem unter anderem auf eine schlechte Suchmaschinenoptimierung hin. Dabei bezieht sich der Konzern auf einen Beriech von Econsultancy. Aber auch wenn es derzeit noch vollkommen in den Sternen steht, ob es wirklich zu Handlungen durch die EU kommen wird, laufen die Debatten und vor allem auch Annahmen auf Hochtouren und das nicht nur in Deutschland.

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