Geht es um die Suchmaschinenoptimierung, kommen Unternehmen um Google nicht herum. Auch weiterhin ist Google unter den Suchmaschinen die treibende Kraft und genießt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Doch obwohl das Unternehmen zu einer wichtigen Marke geworden ist, scheiden sich bei der Suchmaschine nun einmal auch die Geister. Auch in unserer Branche trifft Google nicht immer auf Begeisterung. Vor allem nach den letzten Updates dürfte die Ernüchterung doch in weiten Teilen groß sein. Immerhin hat Google mit den letzten Updates eine Reihe von Webseiten auf die hinteren Plätze verwiesen. Doch nicht nur mit seiner eigenen Suchmaschine stößt der Konzern auf sehr unterschiedliches Feedback. Ähnlich gestaltet sich das Bild auch bei den anderen Aktivitäten, denen das Unternehmen heute nachgeht. Es gibt viele Gründe, warum sich bei dem US-Konzern die Geister scheiden.

Verstärkt Lobby-Arbeit

Google nimmt heute sehr unterschiedliche Positionen ein. Zum einen handelt es sich bei der Suchmaschine für die einen um das Einstiegstor in die digitale Welt, zum anderen ist sie aber auch für die anderen ein Unternehmen, dem doch permanent auf die Finger geschaut werden muss. Seitdem Google im Jahr 1998 startete, hat es sich zu einer gestandenen Marke entwickeln können. Google genießt nicht nur in den USA, sondern auch in vielen anderen Ländern der Welt eine monopolähnliche Stellung. In Deutschland beherrscht das Unternehmen den Markt, steht aber nun einmal auch doch vergleichsweise häufig in der Kritik. Im September wird der Suchmaschinenriese in sein neues Berliner Büro einziehen. Ausgehend von dem Büro „Unter den Linden“ möchte der Konzern überwiegend Lobby-Arbeit betreiben. Durch den täglichen Austausch mit Presse, Politik und Verbänden will Google in erster Linie seine eigenen Interessen erfolgreich vertreten.

Public Affairs

Durchaus ist Google darum bemüht, dass sich so viele Menschen wie möglich für die Angebote des Konzerns begeistern. Ein Teil dieser Strategie gibt sich dabei mit Public Affairs zu erkennen. Bei ihr handelt es sich mehr oder weniger um eine offene Form der Lobbyarbeit. Für den Kontakt zur Politik gab der Konzern allein in den USA im vergangenen Jahr eine Summe in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro aus. Dieser steht ein Jahresumsatz von rund 29 Millionen Euro gegenüber. Dabei wurden 3 Millionen Euro allein den PR-Firmen zur Verfügung gestellt. Sie nehmen in erster Linie eine beratende Rolle ein und sollten für Google den gewünschten Kontakt herstellen. In Europa sind sieben Mitarbeiter für die Pflege der Kontrakte zu Brüssel verantwortlich.

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