Wie die Meisten von euch sicherlich wissen, gehören die Partnerprogramme von Amazon zu den wohl bekanntesten hierzulande und das nicht ohne Grund. Immerhin genießt der Anbieter an sich eine immense Popularität und bringt deswegen natürlich auch bei den Partnerprogrammen eine optimal Basis für hohe Einnahmen mit sich. Doch alle Partner von Amazon müssen sich ab dem 1. März auf einige Änderungen einstellen, denn der Anbieter ändert seine Rahmenbedingungen für Provisionszahlungen. Betroffen sind dabei alle Partner von Amazon. Besonders hart werden die Änderungen jedoch Seiten und Affiliates treffen, die in Verbindung mit den Partnerprogrammen überwiegend auf Maßnahmen in den Bereichen SEO und SEM setzen. In diesem Beitrag möchten wir einmal näher auf die Änderungen eingehen, die Amazon in Form einer Mitteilung seinen Partnern bekannt gegeben hat.

Amazon ändert Teilnahmebedingungen

Die Grundlagen für die aktuellen Neuigkeiten liefern die geänderten Teilnahmebedingungen von dem Amazon Partnerprogramm. Ab dem 1. März dieses Jahres werden die Affiliates, die mit Amazon Geld verdienen, nur dann Provisionszahlungen erhalten, wenn diese nicht direkt über SEO und SEM Maßnahmen bei Affiliate-Links erzielt wurden. Demnach werden Bestellungen von Kunden, die durch Maßnahmen dieser Art zu Amazon gelangen und ein Produkt kaufen, nicht mehr mit einer Provision belohnt. Besonders betroffen sind davon die Partner, die bisher Affiliate-Links direkt in den Suchmaschinen platzierten und darüber Einnahmen erzielten. Immer mehr Affiliates haben in den vergangenen Jahren diese Option der Suchmaschinenoptimierung für sich entdecken können. Nun schiebt Amazon diesen Maßnahmen jedoch recht deutlich einen Riegel vor.

Änderungen beziehen sich auf SEM

Doch nicht nur die Maßnahmen, die über die Suchmaschinenoptimierung möglich sind, sind von den Änderungen aus dem Hause Amazon betroffen. Vielmehr zieht der Anbieter den Kreis ein wenig weiter, denn Gleiches gilt auch für verschiedenste SEM Maßnahmen. Somit werden künftig auch keine Werbekostenerstattungen erfolgen, die sich auf Verkäufe zurückführen lassen, die durch gezielte SEM Maßnahmen im Affiliate-Segment erzeugt wurden. Dabei bezieht sich Amazon auf die automatische Weiterleitung der User über Anzeigensysteme der Suchmaschinen. Amazon bezieht diese Einschränkungen beziehungsweise Änderungen auf alle Suchmaschinen. Somit spielt es keine Rolle, ob es sich um SEM Anzeigen handelt, die auf Google oder Bing zu finden sind. Gleiches gilt für externe Suchnetzwerke, die über diese Suchmaschinen laufen. Der Anbieter teilte die Änderungen in den Teilnahmebedingungen allen Partnern mit und gewährt die Möglichkeit die Einstellungen des eigenen Kontos entsprechend anzupassen. Erfolgt dies nicht, werden die Affiliate Konten zum 28. Februar durch Amazon geschlossen. Amazon gehört somit zu den größten Anbietern von Partnerprogrammen, die sich für diese Maßnahmen entscheiden.

2 Comments

  1. samy sagt:

    Vor längerer Zeit las ich einen Artikel im WWW mit dem passenden Titel „wenn der Affiliate den Merchant überholt“ – und genau hier sehe ich Ängste bei Amazon und Co, denn auch andere Merchants werden nachziehen. Dabei übersehen sie jedoch, die Qualität des Traffics, den sie durch SEO-Affiliates erhalten! Fazit: eine schlechte Entscheidung des Merchants . . .

  2. Matthias sagt:

    @Samy Ich find die Entscheidung gut, es gibt eine Menge Missbrauch. Beispielsweise geht auf irgendeiner Seite ein Popup mit der Startseite von Amazon auf,ein Cookie wird gesetzt und der Betrüger bekommt bei einem späteren Einkauf die Provision. Der Umsatz wär auch so entstanden, die Provisionen bekommen aber jetzt die ehrlichen Affiliates.

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