Der Suchmaschinengigant Google arbeitet permanent an einer Verbesserung der eigenen Suchergebnisse. Obwohl Google auch weiterhin die beliebteste Suchmaschine auf internationaler Ebene ist, muss sie sich immer wieder kritischen Stimmen stellen. Vor allem die Relevanz der Suchergebnisse wurde in jüngster Vergangenheit immer wieder kritisiert. Längst hat man im Hause des Branchenprimus auf diese Kritik reagiert und versucht die Qualität der Suchergebnisse schrittweise zu verbessern. Für Google ist diese Entwicklung ohne weiteres wichtig. Auch wenn es die Marktführerrolle seit Jahren erfolgreich verteidigen kann, ist der Druck auf den Suchmaschinengigant nicht gering. Immerhin werden immer wieder Vorwürfe laut, nach denen Google bei den Suchergebnissen die eigenen Dienste bevorzugt. In jüngster Vergangenheit hat Google zahlreiche Updates durchgeführt. Nun wurde vor wenigen Tagen eine weitere Aktualisierung von dem Branchenführer angekündigt.

Maßnahme gegen Black-Hat-Techniken

Wie von Matt Cutts im Rahmen des hauseigenen Webmaster-Blogs bekanntgegeben wurde, wird Google ein weiteres Update bei dem Ranking-Verfahren durchführen. Dadurch wird es erneut zu Veränderungen bei den Suchergebnissen kommen. Google möchte mit diesem Update in erster Linie Webseiten bestrafen, die sich eben nicht an die Qualitätsrichtlinien von dem Suchmaschinenanbieter halten. Im Fokus von Google steht an dieser Stelle schlichtweg der Kampf gegen Black-Hat-Techniken, mit dem Betreiber von Seiten immer wieder versuchen, die Suchmaschinen auszutricksen. In der Suchmaschinenoptimierung sind Black-Hat-Techniken bereits seit Jahren ein Thema und sind letztlich auch mit einer gewissen Brisanz verbunden. Zu Techniken dieser Art zählen neben dem Keyword Stuffing auch Linktausch und der Kauf von Links. Ziel dieser Maßnahmen ist es in erster Linie, in den Suchergebnissen möglichst weit nach vorne zu kommen.

Updates halten an

Updates sind bei Google nicht neu. Der Suchmaschinengigant ist dafür bekannt, dass er permanent an den eigenen Ranking-Verfahren arbeitet, um auf diesem Weg Verbesserungen umsetzen zu können. Dabei sind es vor allem die großen Umstellungen, die immer wieder für Furore sorgen. An dieser Stelle muss vor allem das Panda Update genannt werden. Es gehörte in der jüngsten Vergangenheit zu den größten Aktualisierungen, die von Google vorgenommen wurden. Neben solch großen Umstellungen gibt es immer wieder kleinere Updates, die lediglich einen geringen Teil der Suchergebnisse betreffen. Wie Cutts erklärte, soll das jüngste Update in Deutschland bei etwa 3 Prozent der Suchanfragen mit einer signifikanten Veränderung einhergehen. Dagegen waren die Auswirkungen von dem Panda Update deutlich größer. Davon waren immerhin rund 12 Prozent aller Anfragen betroffen. Fakt ist auch, dass es sich mit Sicherheit nicht um das letzte Update von Google handeln wird.

1 Comment

  1. las artes sagt:

    Wenn eine Suchmaschine Anpassungen an ihren Ranking-, Analyse- oder Crawling-Algorithmen vornimmt, die im Ergebnis einen erheblichen Anteil am Gesamtvolumen aller Anfragen betrifft, fragt man sich doch gelegentlich: „Woher wollen die eigentlich wissen, was relevant ist?“ Nun, die kurze Antwort darauf lautet: „Sie wissen es selbst nicht!“ Sie haben in vielen Fällen zwar jede Menge guter Indizien, aber ich will mal versuchen anhand eines Beispiels zu zeigen, dass die Analyse von systemimmanenten Daten keineswegs „allwissend“ macht. Außerdem werde ich versuchen zu veranschaulichen, wie man eine der von Suchmaschinen verwendeten Relevanz-Analysen nutzen kann, um die Relevanz der eigenen Seiten zu messen. Sehen wir uns zunächst die am häufigsten eingesetzten Analysemethoden an, so lassen sich diese grob in zwei Gruppen unterteilen.

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